Die Geschichte der Rolex-Uhren: alles, was Sie über Rolex wissen müssen

Rolex: Die Anfänge

Rolex ist eine der bekanntesten und beliebtesten Premium-Uhrenmarken der Welt. Ihr Logo, die Krone, ist selbst denjenigen vertraut, die sich für Uhren nicht besonders interessieren. Mit der Zeit wurde der Name Rolex zum Synonym für Zuverlässigkeit, Qualität und Status, doch bis zu dieser Position legte die Marke einen langen und steinigen Weg zurück, von dem wir Ihnen heute berichten. In unserem neuen Artikel betrachten wir die fesselnde Geschichte von Rolex, um das reiche Erbe und die anhaltende Anziehungskraft der berühmten Marke besser zu verstehen.
Das Jahr 1908 wurde für das Unternehmen bedeutend. Wilsdorf ließ "Rolex" als Markenzeichen eintragen und eröffnete sein erstes Büro in der Schweiz, in La Chaux-de-Fonds.
Im Jahr 1910 erhielten Rolex-Armbanduhren als erste Uhren ein unabhängig zertifiziertes Chronometer-Zertifikat. Der erste Präzisionstest fand in Biel in der Schweiz statt.
Im Jahr 1914 erhielten Rolex-Uhren ein Präzisionszertifikat der Klasse A vom Royal Observatory. Das war ein bemerkenswertes Ereignis: Üblicherweise wurde diese Auszeichnung ausschließlich Marinechronometern verliehen.
Im 21. Jahrhundert bleibt Rolex dank seiner Verpflichtung gegenüber Innovation und höchsten Qualitätsstandards der Marktführer in der Uhrenindustrie. Heute produziert das Unternehmen ein breites Sortiment an Uhren, einschließlich Sportuhren, Anzuguhren und klassischen Uhren.

Rolex: Kultige Modelle

Ein Wendepunkt für das Unternehmen war das Jahr 1926. Die Rolex Oyster kam auf den Markt. Das war ein Modell, das die Welt der Uhren veränderte. Das Modell wurde als wasserdicht angekündigt, aber es entsprach nicht nur den Anforderungen für Taucher, sondern konnte sich auch eines ästhetischen Erscheinungsbildes rühmen. Das bedeutete, dass Taucheruhren nun nicht mehr nur von denjenigen getragen werden mussten, die Wassersport betreiben: Ihr Design erlaubte es, sie überall zu tragen, vom Büro bis zum Spaziergang.
Im Jahr 1931 wurde die Armbanduhr mit Automatikaufzug, die Oyster Perpetual, geschaffen. Die Kombination aus wasser- und staubdichtem Gehäuse mit einem Automatikwerk verschaffte Wilsdorfs bestem Werk einen Platz auf den Listen der großen Errungenschaften der Uhrmacherei.

In den darauffolgenden 50 Jahren folgte eine Reihe von Modellen, die Rolex schrittweise zu einer wahrhaft kultigen Marke machten. Jede Veröffentlichung der inzwischen legendären Marke wurde zum Klassiker.
Die 1940er Jahre brachten uns das Modell Datejust. Weniger als ein Jahrzehnt nach dieser bedeutenden Veröffentlichung kamen 1953 die Submariner und die Explorer auf den Markt. Zwei Jahre später debütierte die erste GMT-Master. Anfang der 60er Jahre erschienen in der wachsenden Rolex-Familie die Day-Date und die Milgauss.

Die 60er Jahre wurden durch die Veröffentlichung der Deep-Sea Extra Special "gesprengt" (die den Anfang der heutigen Sea-Dweller machte, die erstmals 1967 herausgebracht wurde) und der Cosmograph Daytona.
Im Jahr 1971 wurde die Explorer II veröffentlicht, das erste der zwei bemerkenswerten Updates bestehender Modelle im Katalog. Das zweite solche Update erfolgte 1982 mit der Veröffentlichung der GMT-Master II, die zu einem der gefragtesten von der Marke herausgebrachten Modelle wurde.

Mit der Blütezeit neuer Modelle traten auch Yacht-Master und Pearlmaster (beide 1992), Yacht-Master II (2007), DeepSea (2008), Datejust II (2009) und Sky-Dweller (2012) der Rolex-Familie bei. Das waren bereits ganz moderne Rolex-Uhren, entwickelt für eine völlig neue Ära. In ihnen wurden ausschließlich die bewährtesten und hochwertigsten Materialien sowie eigene Werke verwendet: Sie stellten ideale Uhren dar, die alle über die Jahre angesammelte Erfahrung, Innovationen und Besonderheiten in sich vereinten.